12 von 12 – November 2019

[Unbezahlte Werbung/Anzeige – Nennung von Marken- und Sortennamen, Unternehmen usw. Alle genannten Artikel wurden aus meiner eigenen Brieftasche bezahlt]

Kaum zu glauben, aber nun ist wieder ein Monat vergangen und wir sind schon im November angekommen. Wenn ich nach meiner inneren Uhr gehe, bin ich noch irgendwo bei Ende September und hinke somit dem Kalender um einige Wochen hinterher. Wir sind mittlerweile im Herbst angekommen und ich frage mich, wo die letzten Wochen geblieben sind. Dieser 12. ist ein gutes Beispiel für einen Alltag in meinem jetzigen Leben und ich bin dankbar für dieses Projekt, weil mich die Fotos und die damit verbundene Rückschau auf meine Alltagsausschnitte immer wieder zum Schmunzeln bringen… . 

Der Morgen beginnt handwerklich. Das Auto trägt inzwischen die “Winterstiefelchen” und bevor es zur Arbeit geht, werden die Radschrauben nochmal nachgezogen. An dieser Stelle einen großen Dank an mein Helferlein 😉

Im Büro angekommen, starte ich eine E-Mail-Runde mit einer Tasse Zaubertrank. Das hilft den Augenlidern beim Öffnen und dem müden Geist beim Wachwerden. 

Der Arbeitstag ist vollgepackt und die lieben Kollegen haben den Naschvorrat um Weihnachtsartikel erweitert. 

Hier müssen wir ohne Bild auskommen – aber ich erkläre es kurz:
Nachdem meine alte Nähmaschine endgültig den Geist aufgegeben hat und nichts mehr zu retten war, habe ich mich entschlossen, in ein neues Modell zu investieren. Ich habe mich deshalb vor kurzem bei einem Händler beraten lassen und heute den Anruf erhalten, dass sie nun abgeholt werden kann.    

Zuhause angekommen drehe ich eine Runde durch den Garten. Hier herbstet es gewaltig. Dabei fällt mir wieder auf, wie sehr ich den Herbst liebe. Es scheint so, als wollte die Natur noch einmal eine Zugabe geben und sich mit einem Farbspiel in eine Ruhephase verabschieden. Ich finde es  schön, dass die Bäume den Frühling mit ihren Blüten und den ersten zaghaften Blättchen einläuten, im Sommer in den Hintergrund treten und den farbenfrohen, spektakulären Blumen den Vorrang lassen und am Ende der Saison sich noch einmal zurückmelden und den Betrachter dabei mit all ihrer Farbenpracht bezaubern. Was für ein herrliches Schauspiel! Danach schließt sich der Kreis und die Bäume geben ihre Energie wieder an ihre Umwelt in Form alter Blätter zurück. Es scheint so, als wollten die Bäume dem Boden etwas von dem zurückgeben, was sie sich zum Überleben von ihm geliehen haben. So komisch es sich vielleicht lesen mag, aber ich bin immer wieder von diesen Kleinigkeiten fasziniert – alles folgt diesem uralten Ablauf und ist dabei doch einzigartig. Und es funktioniert.  Jahr für Jahr.

Heute gelingt mir nur ein kleiner Schnappschuss vom Nachmittagshimmel. Das Wetter: meistens bedeckt bei kühlen 4-5 °C.

Bei diesen Temperaturen sind diese Utensilien bitter nötig – zumindest für mich Frostbeule.

Auf meiner Gartenrunde komme ich an den Blumentöpfen vorbei und habe diese unbeugsamen Blüten eingefangen. Trotz der ersten Nächte um die 0 – 1 °C halten sie weiterhin tapfer durch. 

Noch eine Runde “das bisschen Haushalt”… 

… danach Zwiebeln würfeln, anbraten und ein schnelles Abendessen machen. 

Nach unserem Abendessen verpacke ich das Geschenk für unsere zuverlässige Katzen-Sitterin. Ein bisschen Nervennahrung und eine selbstgezogene Nachwuchs Peperomia (das müsste die Sorte Caperata Rosso sein).

Zu guter Letzt heißt es: Nähmaschine auspacken. Der Admin war so lieb und hat das gute Stück auf dem Heimweg beim Fachhändler abgeholt. Nach dem Auspacken kommt die Ernüchterung: leider funktioniert sie nicht. Man kann keinen Unterfaden aufspulen und nähen geht überhaupt nicht. Wir wälzen die Anleitung, ziehen das Internet zu Rate und am Ende folgt der Entschluss: Alles wieder einpacken, am nächsten Tag zum Händler fahren und reklamieren. 

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